Zum Hauptinhalt springen

Veröffentlicht am 20. März 2026

Versorgungslage der Schweiz infolge des Iran-Kriegs

Die Versorgung der Schweiz mit Mineralölprodukten ist gegenwärtig sichergestellt: Die Waren sind für den Schweizer Markt verfügbar und alle Verkehrsträger können ohne Einschränkungen genutzt werden. Die Wirtschaftliche Landesversorgung verfolgt die Lage genau und arbeitet eng mit allen relevanten Akteuren zusammen.

Die Situation im Nahen und mittleren Osten hat derzeit keine direkten mengenmässigen Auswirkungen auf die Versorgung der Schweiz. Indirekte Auswirkungen über die Weltmärkte sind mittel- und langfristig möglich. Diese sind heute noch nicht abschätzbar und hängen vor allem von der Entwicklung und Dauer des Konflikts ab (insbesondere Blockade der Strasse von Hormus und Ausmass der Schäden an Erdöl-Infrastrukturen).

Die Akteure der Wirtschaftlichen Landesversorgung beobachten die Situation. Für den Fall eines Versorgungsengpasses sind entsprechende Massnahmen vorbereitet. Der Bund kann, falls nötig, Pflichtlager freigeben. Diese decken den nationalen Bedarf von 3 bis 4,5 Monaten ab.

FAQ

Weiterführende Informationen

Medienmitteilung: Energieversorgung der Schweiz gesichert

WL-Massnahmen Erdöl

Pflichtlagersortiment Energie

Lagebericht der wirtschaftlichen Landesversorgung

CARBURA

Bundesamt für Energie BFE

Avenergy Suisse

Internationale Energieagentur IEA