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MedienmitteilungVeröffentlicht am 5. März 2026

Spiegel der Schweiz, die Nationalbibliothek zeigt eine Ausstellung rund um Schweizer Seen

Bern, 05.03.2026 — Vom 12. März bis zum 5. Juni 2026 präsentiert die Schweizerische Nationalbibliothek ihre neue Ausstellung «Seen, Spiegel der Schweiz». Diese lädt zum Eintauchen in die Schweizer Seenlandschaften ein und beleuchtet die wichtige Rolle der Gewässer in der Geschichte und Entwicklung unseres Landes.

Austellungsansicht. Foto: Nationalbibliothek, Simon Schmid

Ausgehend von einer breiten Palette von Werken und Dokumenten ihrer Sammlungen – darunter Plakate, Fotografien, Postkarten, Texte und Bilddokumente – zeichnet die Nationalbibliothek den Bedeutungsreichtum nach, der mit diesen Gewässern verbunden ist. Die Ausstellung beleuchtet die verschiedenen Formen der Betrachtung von Seen als Teil des Alltags, des kulturellen Erbes und auch als Stoff für symbolische Erzählungen.

Um Seen ranken sich Sagen und Traditionen, sie dienen als Wirtschafts- und Freizeiträume, als Motive künstlerischer und literarischer Darstellungen, sie sind aber auch durch Eingriffe des Menschen geformte Landschaften, namentlich durch den Bau von Staudämmen und künstlichen Seen. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie sich diese Bilder zu einer idealisierten Sicht auf die Schweizer Landschaft zusammenfügen, die als touristische Attraktionen beworben werden.

Die Ausstellung «Seen, Spiegel der Schweiz» bietet eine kulturelle und historische Lesart der Seen und ist eine Betrachtung unserer Gewässer als Zeugen der Entwicklung des Landes und als Projektionsflächen der Schweizer Identität.

Praktische Informationen

Dauer:12. März – 5. Juni 2026

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern

Freier Eintritt in die Ausstellung und fast alle Veranstaltungen

Veranstaltungen

Im Rahmen der Ausstellung «Seen, Spiegel der Schweiz» führt die Schweizerische Nationalbibliothek mehrere kostenlose öffentliche Veranstaltungen durch.

12. März 2026, 18.00 Uhr – Öffentliche Vernissage «Seen, Spiegel der Schweiz»

Der Anlass beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der Schweizer Seen durch Daniel Roulet, Autor von «Frontières liquides. Journal de lacs».

20. März 2026, 18.00 bis 02.00 Uhr – Museumsnacht

Freier Eintritt in die Nationalbibliothek, Aktivitäten zum Thema Seen für Kinder und Erwachsene

22. April 2026, 17.30 Uhr – Führung durch die Ausstellung mit Benjamin Michelet, Kurator der Ausstellung (auf Französisch)

28. April 2026, 17.30 Uhr – «Sehnsuchtsbilder, idyllische Postkarten und Retro-Poster»

Führung in Partnerschaft mit dem ALPS (Alpines Museum der Schweiz)

Eintritt: CHF 20.–

Anmeldung: alps.museum/veranstaltungen/sehnsuchtsbilder, Treffpunkt beim ALPS

8. Mai 2026, 17.30 Uhr – TANZFEST, Performance « A SEC! »

Vor der Performance findet um 16.30 Uhr eine Führung mit dem Kurator der Ausstellung Benjamin Michelet statt (auf Deutsch)

20. Mai 2026, 18.00 Uhr – Robert Walsers «Seeland»

Literarische Soirée in Zusammenarbeit mit dem Robert Walser-Zentrum mit Barbara Piatti, Monique Schwitter und Reto Sorg

Die Schweizerische Nationalbibliothek sammelt Helvetica – Texte, Bilder und Töne der Schweiz – und sichert mit ihren Sammlungen das kollektive Gedächtnis der Schweiz. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ermöglicht sie einen breiten Zugang zum kulturellen Erbe des Landes. Als zentrale Gedächtnisinstitution schlägt sie eine Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Sie spiegelt die Vielfalt und die Mehrsprachigkeit des Landes und fördert Gemeinschaft und Innovation. Die Schweizerische Nationalbibliothek ist eine Institution des Bundesamtes für Kultur (BAK).

Pressebilder auf Anfrage erhältlich: marketing@nb.admin.ch.

Flyer der Ausstellung