Holzenergie
In der Schweiz stellt Holz nach der Wasserkraft den zweitwichtigsten erneuerbaren Energie-Rohstoff dar, insbesondere für die Deckung des Wärmebedarfs. Holz gilt als erneuerbarer Rohstoff, falls die Holznutzung nachhaltig erfolgt, das heisst nur so viel Holz genutzt wird, wie Bäume nachwachsen.
Der Anteil der Holzenergie am gesamten schweizerischen Endverbrauch beträgt 5.4%, derjenige am Wärmebedarf rund 12%. Im Falle einer Mangellage lässt der Schweizer Wald auch bei einem nachhaltigen Abbau eine Mehrnutzung zu.
Monitoring für Holzpellets-Versorgung
Die Holzpellets-Branche nutzt seit 2015 ein Monitoring, welches auf Anfang 2025 erweitert wurde und neu eine Abschätzung der zukünftigen Versorgungssituation beinhaltet. Die dazu verwendeten Daten sind:
- das Marktmonitoring von proPellets.ch
- die Kesselverkaufszahlen von GebäudeKlima Schweiz
- die Pellet-Importzahlen des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG)
- die Holzenergiestatistik des Bundesamts für Energie (BFE)
- ein Meldesystem für Produzenten und Händler über Produktionsausfälle und andere Störungen
Die Abteilung Holzenergie der Wirtschaftlichen Landesversorgung (WL) wird über die Versorgungssituation von Holzpellets vier Mal jährlich informiert.
Die Marktüberwachung für Holzpellets hat sich bewährt, auch dank der Flexibilität der Branche, die auf Ausfälle reagieren kann. Die WL ist überzeugt, dass die Holzpellets-Versorgung mit dem Monitoring sichergestellt werden kann. Holzpellets haben auf die gesamte Holzenergie gesehen einen Marktanteil von rund zwölf Prozent.