Abweichung Sonntags- und Nachtfahrverbot

Die Strasse mit ihrem feinmaschigen Verkehrsnetz ist im Gegensatz zu anderen Verkehrsträgern (z.B. Schiene) flexibel und bietet sich in gewissen Fällen als einfache Alternative zum Transport von Gütern an. Ein Ausweichen auf die Strasse kann allerdings zu einer Überlastung des Strassenverkehrs sowie der Transportmittel führen.

Damit die Versorgung bei einem Engpass auch unter solchen Voraussetzungen weiterhin sichergestellt werden kann, können einzelnen Strassenverkehrsunternehmen für die Beförderung von lebensnotwendigen Gütern temporär Ausnahmen vom Sonntags- und Nachtfahrverbot gewährt werden. Dafür müssen sich die Strassentransportunternehmen die Notwendigkeit dieser Massnahme vorgängig vom Fachbereich Logistik bestätigen lassen. Danach können sie eine zeitlich befristete Abweichung vom Sonntags- und Nachtfahrverbot beantragen.

Diese Massnahme beruht auf den Rechtsgrundlagen des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) und erfolgt in enger Abstimmung mit dem Fachamt.

Letzte Änderung 01.12.2016

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