Ausservertragliche Umschaltung Erdgas

Die Umschaltung von Zweistoffanlagen auf Heizöl ist eine auf vertraglicher Basis geregelte gängige Praxis in der Erdgaswirtschaft. Im Falle einer Versorgungsstörung können Umschaltungen für die Dauer der Krise, zusätzlich zu den zwischen Gasversorgern und Konsumenten vertraglich vereinbarten, angeordnet werden. Damit soll erreicht werden, dass die Versorgung von Kunden mit nicht umschaltbaren Anlagen aufrechterhalten werden kann.

Einspeisung des Heizöls

Aktuell

Energie: Der Bundesrat empfiehlt die Umschaltung von Zweistoffanlagen

Die zwei Departemente WBF und UVEK empfehlen, Zweistoffanlagen ab Oktober von Gas auf Heizöl umzuschalten. Damit kann schnell viel Gas eingespart werden. Die Empfehlung soll massgeblich zum Erreichen des freiwilligen Gas-Sparziels von 15 Prozent beitragen.

Die Umschaltung benötigt viel Heizöl. Um einen logistischen Stau zu vermeiden, wird – auch den Haushalten und Hausverwaltungen - empfohlen, die Öltanks so weit zu füllen, dass die Winterreserve möglichst sichergestellt ist.

Medienmitteilung: Energie: Der Bundesrat empfiehlt die Umschaltung von Zweistoffanlagen

Brief WBF-UVEK: Empfehlung zur Umschaltung von Zweistoffanlagen auf Heizölbetrieb ab 1. Oktober 2022  (PDF, 196 kB, 23.09.2022)

Medienmitteilung: Umschaltung von Zweistoffanlagen: Bundesrat passt zwei Verordnungen an

(23.09.2022)

Der Betrieb von Zweistoffanlagen kann mit Heizöl ohne Einschränkung gewährleistet werden. Diese Massnahme führt innert kurzer Frist zu einer Reduktion des Gesamtverbrauchs von Erdgas.

Kommt es zur gleichen Zeit zu einer Mangellage im Mineralölbereich, gibt es ein Heizöl-Pflichtlager, das extra für die Zweistoffkunden angelegt ist. 

Letzte Änderung 23.09.2022

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